Dwolla verbietet den Handel mit Bitcoin!

Die Dienste von Dwolla dürften wohl einigen die mit Bitcoins handeln ein Begriff sein, ob bei Mt.Gox, bitcoin-otc oder vielen anderen Bitcoinhandelsplattformen, Dwolla wurde gerne genutzt um Bitcoins käuflich zu erwerben oder zu verkaufen. Damit soll nun Schluss sein, ein Update in den AGBs von Dwolla untersagt den Handel via dem Geldaustauschdienst mit Onlinekrediten oder digitalen Währungen, davon ist natürlich auch Bitcoin betroffen.

Dwolla’s AGB im Wortlaut hierzu:

You understand and agree that you will not engage in the following activities: […]

Use the Dwolla System without written consent in association with any online credit or virtual currency system;

Wie sich diese Änderung auf den Handel mit Bitcoin tatsächlich auswirkt bleibt abzuwarten. Wir halten euch auf dem Laufenden.

 

Quelle: dwolla.com (english)

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Details zum Bitcoinica Hack

Der Gründer und Owner von Bitcoinica.com „zhoutong“ hat im Bitcoin-Forum Details zum Ablauf des Hacks bekannt gegeben.

Im Groben lief der Hack wohl so ab, dass die Hacker sich Zugriff auf den Mailserver eines Admins von Bitcoinica verschafft haben und dann beim Hoster über die Passwort- bzw. Benutzername vergessen Funktion sich das Passwort zuschicken lassen haben. Als dies bemerkt wurde hat Bitcoinica umgehend reagiert, bei Rackspace (dem Hoster) angerufen und um Schliessung der aktiven Verbindung gebeten. Rackspace war anscheinend nicht fähig die Verbindung zu kappen. Mit dem geklauten Datenbankbackup ist es den Angreifern daraufhin gelungen die Webseite zu rekonstruieren und somit möglicherweise die Originaldatenbank zu ergattern.

Derzeit befindet sich die Website offline um die Sicherheit auszubauen.

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Einbruch bei bitcoinica.com – über 18000 Bitcoins entwendet!

Erneut ein Schlag gegen die Bitcoin Community, es ist Hackern gelungen eine wallet.dat von bitcoinica.com zu entwenden und diese so um 18547 BTC zu erleichtern.

Wie Bitcoinica am 11.05.2012 selbst über ihre Website bekannt gab ist es unbekannten Angreifern gelungen in ihre Server einzubrechen und den Diebstahl durchzuführen. Neben den Bitcoins ist möglicherweise auch die Datenbank gestohlen worden, sollte dies der Fall sein dann befinden sich der Benutzername, die Emailadresse und der Nutzungsverlauf nun in falschen Händen. Die dort hinterlegten Bankdaten und Ausweisdokumente seien jedoch nicht geleakt worden, diese wurden extern gespeichert. Sie beteueren, dass nur von ihrem Unternehmen gestohlen wurde, nicht von den dort aktiven Nutzern, Auszahlungen sollten weiterhin funktioniere, da der überwiegende Teil der Bitcoins nicht gestohlen wurde. Die Passwörter wurden stark verschlüsselt gespeichert, befinden sich aber nun auch in den Händen der Angreifer, deshalb empfiehlt Bitcoinica allen dort aktiven Nutzern ihr Passwort schnellstmöglich zu ändern und auf zukünftige Mails aufgrund der Phishinggefahr nicht zu reagieren und verständlicherweise keine Links anzuklicken.

Quellen: bitcoinica.com (Originalmitteilung, englisch)

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Das FBI beschäftigt sich mit Bitcoin!

Das kürzlich veröffentlichte Paper von dem FBI (zu finden auf wired.com (pdf, englisch)) beschäftigt sich mit Bitcoin. Wir haben uns das Dokument durchgelesen und fassen hier die uns am wichtigsten erscheinenden Punkte zusammen.

Im ersten Abschnitt des Dokuments wird ein Vergleich zu anderen virtuellen Währungen gezogen, im selben Atemzug wird jedoch auch auf die Einzigartigkeit von BTC hingewiesen, hiermit asoziieren die Autoren des Dokuments  auch Geldwäsche, Diebstahl und das Generieren von Geld. Unterstrichen wird das ganze durch die sichere Annahme, dass Cyberkriminelle bald umschwenken werden von ihren altbekannten Zahlungsmethoden zu Bitcoin. Mit betont geringer Wahrscheinlichkeit wird die These aufgestellt, dass Geldwäsche via Bitcoin bald an der Tagesordnung sein wird. Bitcoins werden, so das FBI, gestohlen durch Exploits im Bitcoinclienten oder durch Botnets generiert.

Die Vermutung ist, dass Bitcoins durch die Möglichkeit der anonymen Unterstützung illegaler Gruppierungen immer mehr Cyberkriminelle anziehen wird. Sollte Bitcoin noch bekannter werden, so wird vorausgesagt, dass sie äusserst nützlich werden auch für illegale Aktivitäten ausserhalb des Internets. Es wird auch auf die dezentrale Struktur hingewiesen und das damit verbundene Problem für Autoritäten es zu überwachen. Der logische Schluss daraus ist, dass es Geldwäscher und andere Kriminelle anzieht, so im 5. Abschnitt. Trotz der dezentralen Struktur, ist es mit mittlerer Wahrscheinlichkeit möglich Leute die mit BTC handeln ausfindig zu machen.

Die anschliessenden Seite unterstreicht nochmal warum das FBI sich mit diesen virtuellen Währungen ausseinandersetzt, eben um in Erfahrung zu bringen, wie sie sich für illegale Aktivitäten einsetzen lassen. Darauf folgt eine recht kurze und doch detailierte Beschreibung wie das System Bitcoin funktioniert, es wird erneut darauf hingewiesen wie gut sich Bitcoins nutzen lassen für die Geldwäsche und illegale Aktionen.

Der Kasten „How Anonymous is Bitcoin“ (Wie anonym sind Bitcoins?) beschäftigt sich mit der Anonymität von Bitcoins. Es wird gesagt, dass die tatsächliche Anonymität von Bitcoin von dem Verhalten des Nutzers abhängig ist. Hier wird sich auf eine Studie des „University College Dublin, Ireland“ berufen, welche es geschafft haben mit einer passiven Analyse die IP anhand des PGP Keys herauszufinden. Jedoch empfiehlt die Universität Dublin für die Polizei oder andere Einrichtungen die probieren Bitcointransfers zurückzuverfolgen hier auch sich an zentrale Stellen, wie Marktplätze oder Handelsplattformen zu wenden, da diese meist echte personbezogene Daten gespeichert haben.

Darauf folgt eine Liste der Wege um seine Anonymität mit Bitcoins zu steigern, hier die Punkte:

  • Eine neue Bitcoinadresse für jede Transaktion verwenden
  • Den gesamten Bitcointraffic durch einen Anonymisierungsdienst zu leiten
  • Das Guthaben alter Bitcoinadressen in eine neue Adresse zu verschieben um zu bezahlen
  • Spezielle Geldwäschedienste zu benutzen
  • Eine eWallet zu benutzen
  • Spezielle Clienten zu verwenden, die es für teschnisch nicht so versierte Benutzer einfacher macht Bitcoin-Transaktionen zu anonymisieren

Nun folgt eine Liste mit vielen Möglichkeiten Bitcoins illegal zu nutzen und wie das heute schon an der Tagesordnung steht, es wird u.a. auf Silk Road und LuLzSeC verwiesen. Auf diese Liste folgt eine mit den grossen Bitcoindiebstaehlen die es bisher gab. Die abschliessende Aussicht für Bitcoin, liest sich genau wie die ersten zwei Abschnitte des Dokuments, sollten Bitcoins noch attraktiver werden für Cyberkriminelle, wird es bald viel Geldwäsche, Spenden an illegale Gruppierungen geben. Sollte sich der Umtauschkurs stabilisieren, wird es wohl u.a. genutzt werden für Kinderpornos, Internetglücksspiel oder jeder andere erdenkliche Dienst bei dem von Vorteil ist anonym und schnell zu bezahlen (u.a. Menschenschieber, Terroristen, Geldwäscher).

Zum Abschluss des Dokuments gibt es eine Liste mit den Begrifflichkeiten von Bitcoin und eine ausführliche Beschreibung des Systems.

 

Anmerkung: Dies ist eine freie inoffizielle Übersetzung/Zusammenfassung, btcbase.com übernimmt keinerlei Anspruch auf redaktionelle, inhaltliche oder sonstige Richtigkeit des Textes

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Bitcoin Visionäre im Gespräch – premiumize.me

Bitcoin Visionäre im Gespräch – heute Mika vom Anonymisierungsdienst premiumize.me

 

Premiumize.me – Der Anonymisierungsdient und „Meta-One-Klick-Hoster“ akzeptiert seit geraumer Zeit Bitcoin als Zahlungsmittel. Das war für uns Grund genug mit dem Team zu sprechen und etwas über die Hintergründe zu dem Dienst zu erfahren, einen kleinen Einblick der technischen Abläufe und natürlich wie es zu der Entscheidung Pro-Bitcoin kam.

 

 

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Neuer Trojaner für Mac OSX generiert Bitcoins

Ein neuer Trojaner für Macs OSX namens „DevilRobber.A“ (OSX/Miner-D) klaut nicht nur Daten sondern erzeugt im Hintergrund des infizierten Systems Bitcoins, dazu nutzt er die CPU und GPU zugleich. Zudem probiert DevilRobber.A eine eventuelle Wallet zu finden und eine Kopie davon an den Angreifer zu schicken. Continue reading…

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Bitcoin im ZDF

Eine objektiver und qualitativ hochwertiger Bericht über Bitcoin hat das ZDF im Zuge ihrer Reihe „Elektrischer Reporter“ ausgestrahlt.
Der Interviewte ist auch ein aktives Mitglied im Bitcoinforum.

Für jeden der einen Blick in die Reportage werfen will, für den ist sie seit gestern auch auf youtube zu finden.

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Neue Version des Bitcoin Clients 0.4 released

Seit heute kann man unter

http://sourceforge.net/projects/bitcoin/files/Bitcoin/bitcoin-0.4.0/

die neue Version des Bitcoin Clienten herunterladen.

Ein neues und langes gefordertes Feature, die Walletverschlüsslung wurde implentiert. Ansonsten gibt es einige Bugfixes und Neuerungen in dem Client.

Quelle: bitcointalk

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